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Montag, 16. November 2009
Pause!
hana motzkugel, 05:05h
Hallo!
Ich hatte gerade meine zweite Midterm (also die Pruefung zwischendurch) und es lief nicht ganz so gut, aber naja.
Jedenfalls habe ich jetzt zwei Stunden freie Zeit und schreibe einfach mal was.
Unileben ist echt anstrengend hier. Gar nicht so sehr wegen dem Unterricht, aber es ist schwierig immer den Erwartungen zu entsprechen. Ich muss auf jede noch so unbedeutende Mail antworten, werde mindestens einmal pro Woche zu hause angerufen ob alles in Ordnung ist und so weiter. Gerade habe ich das Gefuehl, dass ich unter staendiger Beobachtung stehe. Ich dachte nicht dass es so schwierig sein wuerde. Manchmal denke ich alle meine sozialen Faehigkeiten sind hier nutzlos. Und dann sind da ja noch meine beiden Mitbewohnerinnen, Minh aus Vietnam, die immer zu hause ist und lernt oder fernsieht oder chattet oder tippt oder rumschlurft und lautstark kocht was sie anschliesend sehr lautstark schmatzend verzehrt. Und Yu Jin, aus Korea, sie kommt spaet nach Hause, knallt die Tueren, stellt die Klimaanlage auf 30 Grad und telefoniert sehr laut mit wem auch immer auf Koreanisch. Koreanisch is uebrigens eine der nervigsten Sprachen der Welt, es glingt immer als ob sie sich gegenseitig annoergeln, sogar wenn sie lachen.
Natuerlich sind sie beiden nette Menschen und wenn die Sprachbarriere nicht waere, dann ginge es vielleicht besser, aber es ist wirklich anstrengend nie allein zu sein. Und das Schmatzen nervt mich wirklich schrecklich. Jetzt wo es kuehler wird bekommen wir auch ein Problem mit dem Schimmel. Das Wasser vom Kochen, Duschen und Atmen kondensiert innen und ausser mir macht niemand die Fenster auf. Ich habe das jetzt mal deutlich gesagt, dass wir jeden Tag wenigstens 10 minuten beide Fenster aufmachen muessen. Bis jetzt klappt das auch.
Aber zurueck zu meine Alltag. Ich stehe jeden Tag um 7 Uhr auf, mache mir Fruehstueck ect. und um 8:30 Uhr verlasse ich dann das Haus um den Berg hoch zur Uni zu laufen. Oben angekommen bin ich verschwitzt und ausser Atem und es ist 9 Uhr. Also faengt der Unterricht an. Wir haben 4 Stunden Unterricht, nach jeder Stunde 10 Minuten Pause. Also ganz schoen anstrengend... :)
Montags habe ich gleich nach dem Unterricht noch ein Seminar in dem es ueber verschiedene Kulturen gehen soll, ich verstehe nur leider fast nichts. Aber weil das zum English-Department gehoert sprechen sie auch Englisch, also geht es. Die Studenten im Seminar sind auch alle ganz lieb, zwei sind sogar im Deutschunterricht hier. Nach dem Seminar habe ich imme Tutor mit Asami, da reden wir ueber alles moegliche auf Japanisch und Englisch.
Mittwochs habe ich noch meine Vorlesung bei der ich auch nichts verstehe aber trotzdem tapfer dasitze. In der ersten Dezemberwoche werde ich dort einen kurzen Vortrag ueber Christentum in Deutschland halten, weil die Vorlesung ueber Christentum in Europa ist. Es ist schon ziemlich faszinierend zu sehen was Japaner ueber Europa denken.
Das war es erst mal, Bilder kommen spaeter noch, ich darf ja immer den Fotoapparat von Susanne benutzen.
Ich hoffe es geht euch allen gut da im kalten Deutschland... wir haben an kuehlen Tagen ca 15 Grad. Ich fuehle mich gar nicht nach Winter...
Ich hatte gerade meine zweite Midterm (also die Pruefung zwischendurch) und es lief nicht ganz so gut, aber naja.
Jedenfalls habe ich jetzt zwei Stunden freie Zeit und schreibe einfach mal was.
Unileben ist echt anstrengend hier. Gar nicht so sehr wegen dem Unterricht, aber es ist schwierig immer den Erwartungen zu entsprechen. Ich muss auf jede noch so unbedeutende Mail antworten, werde mindestens einmal pro Woche zu hause angerufen ob alles in Ordnung ist und so weiter. Gerade habe ich das Gefuehl, dass ich unter staendiger Beobachtung stehe. Ich dachte nicht dass es so schwierig sein wuerde. Manchmal denke ich alle meine sozialen Faehigkeiten sind hier nutzlos. Und dann sind da ja noch meine beiden Mitbewohnerinnen, Minh aus Vietnam, die immer zu hause ist und lernt oder fernsieht oder chattet oder tippt oder rumschlurft und lautstark kocht was sie anschliesend sehr lautstark schmatzend verzehrt. Und Yu Jin, aus Korea, sie kommt spaet nach Hause, knallt die Tueren, stellt die Klimaanlage auf 30 Grad und telefoniert sehr laut mit wem auch immer auf Koreanisch. Koreanisch is uebrigens eine der nervigsten Sprachen der Welt, es glingt immer als ob sie sich gegenseitig annoergeln, sogar wenn sie lachen.
Natuerlich sind sie beiden nette Menschen und wenn die Sprachbarriere nicht waere, dann ginge es vielleicht besser, aber es ist wirklich anstrengend nie allein zu sein. Und das Schmatzen nervt mich wirklich schrecklich. Jetzt wo es kuehler wird bekommen wir auch ein Problem mit dem Schimmel. Das Wasser vom Kochen, Duschen und Atmen kondensiert innen und ausser mir macht niemand die Fenster auf. Ich habe das jetzt mal deutlich gesagt, dass wir jeden Tag wenigstens 10 minuten beide Fenster aufmachen muessen. Bis jetzt klappt das auch.
Aber zurueck zu meine Alltag. Ich stehe jeden Tag um 7 Uhr auf, mache mir Fruehstueck ect. und um 8:30 Uhr verlasse ich dann das Haus um den Berg hoch zur Uni zu laufen. Oben angekommen bin ich verschwitzt und ausser Atem und es ist 9 Uhr. Also faengt der Unterricht an. Wir haben 4 Stunden Unterricht, nach jeder Stunde 10 Minuten Pause. Also ganz schoen anstrengend... :)
Montags habe ich gleich nach dem Unterricht noch ein Seminar in dem es ueber verschiedene Kulturen gehen soll, ich verstehe nur leider fast nichts. Aber weil das zum English-Department gehoert sprechen sie auch Englisch, also geht es. Die Studenten im Seminar sind auch alle ganz lieb, zwei sind sogar im Deutschunterricht hier. Nach dem Seminar habe ich imme Tutor mit Asami, da reden wir ueber alles moegliche auf Japanisch und Englisch.
Mittwochs habe ich noch meine Vorlesung bei der ich auch nichts verstehe aber trotzdem tapfer dasitze. In der ersten Dezemberwoche werde ich dort einen kurzen Vortrag ueber Christentum in Deutschland halten, weil die Vorlesung ueber Christentum in Europa ist. Es ist schon ziemlich faszinierend zu sehen was Japaner ueber Europa denken.
Das war es erst mal, Bilder kommen spaeter noch, ich darf ja immer den Fotoapparat von Susanne benutzen.
Ich hoffe es geht euch allen gut da im kalten Deutschland... wir haben an kuehlen Tagen ca 15 Grad. Ich fuehle mich gar nicht nach Winter...
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