Samstag, 26. September 2009
Die erste Woche Japan
So, heute habe ich endlich mal wieder Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen.

Nachdem ich ausgeschlafen hatte habe ich erst mal die Gegend erkundet, den nächte Konbini gesucht und ein paar Leute kennen gelernt. Es ist wirklich toll wen man so alles in einem Youth Hostel treffen kann. Es werden alle möglichen Sprachen gesprochen, Englisch, Französisch, Dänisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, ein Mädchen aus meinem Zimmer kam sogar ursprünglich aus Somalia. Es wurde also kreuz und quer durcheinander gesprochen. Am ersten Abend habe ich mich dann mit Verena getroffen, die mir dann gleich mal den Supermarkt gezeigt hat und die essentiellen Dinge erklärt hat. Zum Beispiel Einkaufen nach 21 Uhr und 4 Bananen für 100 Yen. Obst und Gemüse sind nämlich wirklich teuer hier. Verkauft wird zwar nur was wirklich makellos ist, aber das schlägt sich dann auch im Preis nieder.Ein Stück Melone (1/8) kostet im Suzpermarkt ca. 500 Yen, das sind umgerechnet 4 Euro. Der Trick ist also da einzukaufen wo es am billigsten ist. Das sind in der Regel 100 Yen Shops (wo in Wirklichkeit alles 105 Yen kostet), da bekommt man wenigstens die grundlegenden Dinge und auch mal Sachen die woanders doppelt so viel kosten. Wasser zum Beispiel. Das Wasser in den Leitungen hier ist stark mit Chlor versetzt, schmeckt wiederlich. Aber weil man so viel schwitzt hier muss man viel trinken. 2 liter kosten im Supermarkt oder Konbini 170 Yen, das sind 65 Yen mehr als im Billigladen.

Aber das nur am Rande. Jedenfalls haben wir uns dann ein paar Bier gekauft und sind in "Den Park" gegangen, was eigentlich nur ein paar Bänke, ein Klettergerüst und eine kleine Wasseranlage ist. Schön ist es trotzdem irgendwie, sehr entspannend da zu sitzen und mal Luft zu holen. Später sind wir dann noch zum Sensô-ji gegangen, das ist ein buddhistischer Tempel in Asakusa, der der Göttin Kannon gewidmet ist. Er ist der älteste Tempel Tokyos. Im Moment wird er aber restauriert, deshalb sind wir nur ein bisschen über das Gelände gelaufen. Verena hat mich dann nach Hause gebracht, denn inywischen wusste ich schon nicht mehr wo wir waren. Die japanische Strassenführung ist wirklich seltsam, und da es so gut wie keine Strassenschilder gibt muss man sich auf den eigenen Orientierungssinn verlassen.

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